Anerkannte Vorteile der Proteindiät
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Übergewicht (Body Mass Index oder BMI zwischen 25 und 30 kg/m2) und Fettsucht (BMI > 3o) weisen in Frankreich wie weltweit eine immer mehr bedenkliche Häufigkeit auf. Insbesondere bei Kindern ist Übergewicht ein zunehmendes Problem. Wenn Kinder unter 5 Jahren bereits übergewichtig sind, werden sie auch im Erwachsenenalter unter Übergewicht zu leiden haben. Übergewicht und Fettsucht betreffen alle Bevölkerungsschichten, aber verbreiten sich unter den benachteiligten Bevölkerungsgruppen schneller. - Auf der einen Seite die gynoide Fettsucht (Betonung der Fettdepots in der Hüft- und Oberschenkelregion), meistens mit mechanischen Komplikationen verbunden (Arthrose, Veneninsuffizienz...) - Auf der anderen Seite die androide Fettsucht (Betonung der Fettdepots in der Abdominalregion), an der ca. 30% der übergewichtigen Männer und 10% der übergewichtigen Frauen leiden (BMI zwischen 25 und 30 kg/(m) 2). Menschen mit diesem Fettverteilungsmuster haben ein erhöhtes Risiko (drei bis 4 mal höher als bei dem gynoiden Fettverteilungsmuster), an degenerativen Herz-Kreislauf-Störungen (Bluthochdruck, Koronarschwäche) und metabolischen Herz-Kreislauf-Störungen (Diabetes, Dyslipidämie, Hypertriglyceridemie), aber auch an manchen Tumoren (Brustkrebs) zu erkranken.
Angesichts der Bedeutung induzierter Pathologien bedeutet der Kampf gegen Übergewicht und Fettsucht eine Herausforderung für Ärzte im nächsten Jahrzehnt. Die medinische Behandlung alleine erweist sich oft als Mißerfolg. Die neuen Medikamente haben nämlich keine großen Wirkungsunterschiede untereinander aufgewiesen. Sie müssen mindestens über mehrere Jahre eingenommen werden und das Absetzen ihrer Einnahme verursacht oft eine Gewichtswiederzunahme. Es ist unbekannt, ob sie positive Ergebnisse bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Störungen erzielen, aber sie können paradoxerweise das Übergewicht manchmal fördern. Die bariatrische Chirurgie (chirurgische Behandlung der extremen Adipositas), die mehrere heutzutage auf dem Markt geltende Techniken umfasst, ist eine schwere Chirurgie. Sie wird ausschließlich für die Behandlung von morbidem Übergewicht angewendet und erreicht nicht unbedingt die erhofften Ergebnisse.Was die hypokalorische Diät betrifft, führt sie zu Frustationen und - aufgrund ihrer Langsamkeit - zur Entmutigung. Andere Diäten geben einem die Illusion, dass es möglich ist abzunehmen, ohne auf etwas zu verzichten oder ohne seine Ernährungsgewohnheiten radikal umzustellen. Die proteinarmen und zu restriktiven Diäten fördern den Verlust an Muskelmasse, die mit dem Stoffwechsel direkt verbunden ist. Nach diesen schlechten Diäten erfolgen eine Stoffwechselverlangsamung und eine beschleunigte Gewichtswiederzunahme. Die Proteindiät bleibt schließlich eine wirksame Behandlung. Dies wurde durch klinische anerkannte Studien weitgehend bewiesen. Die Kontraindikationen sind begrenzt und leicht erkennbar, wie z.B.: schwere Nieren- oder Leberinsuffizienz, fortschreitende und/oder schwere Krankheiten, Cushing-Syndrom, Kortikoid-behandlung, insulinabhängiger Diabetes, weniger als 6 Monate zurückliegende Herz-Kreislauf-Anfälle oder Schlaganfälle, schwere Herzschwäche, schwere Herzrhythmusstörung, Schwangerschaft und Stillen oder auch schwere psychiatrische Pathologien. Die Gewichtsabnahme erfolgt schnell auf Kosten des Fettes mit Aufrechterhaltung der fettlosen Masse. Es entsteht kein Hungergefühl. Die Ketonkörper sorgen für ein körperliches und psychisches Wohlbefinden. Heutzutage empfiehlt es sich, die Hyperproteindiät durch gewisse Mittel zu unterstützen. Insbesondere eine angepasste Ergänzung ermöglicht es, mit Stress und Frustation in den Diätphasen gut umzugehen und fördert daher den seelischen Aspekt und die Befolgung der Diät. Die Verbindung mit einer Mikronahrungsergänzung ermöglicht es, unerwünschte Effekte zu verringern oder sogar aufzuheben, die während der Diät auftreten könnten. Der Patient lernt im Laufe der Proteindiät seine Eßgewohnheiten systematisch umzustellen, was es ihm ermöglicht, sein Gewicht nachhaltig zu stabilisieren. Die individuell gestaltete medizische Betreuung erlaubt es, die Proteindiät ohne Bedenken weiterzuverfolgen und positive Ergebnisse auf der körperlichen, klinischen und metabolischen Ebene zu erzielen.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. Dezember 2010 um 22:23 Uhr |
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